Aufgrund ihrer hervorragenden Leistung und ihres günstigen Preises finden Folienkondensatoren breite Anwendung in vielen Branchen wie Elektronik, Haushaltsgeräte, Kommunikation, Energieversorgung, Elektromobilität, Hybridfahrzeuge, Wind- und Solarenergie. Sie sind zu unverzichtbaren elektronischen Bauteilen geworden und treiben die Modernisierung dieser Branchen voran. Beim Kauf wählen wir manchmal Folienkondensatoren mit unpassenden Kapazitäten, beispielsweise solche mit möglichst hoher Kapazität. Ist das korrekt?
Gemäß dem Prinzip der Kondensatoren gilt bei der Auswahl von Folienkondensatoren meist: Je höher die Kapazität, desto besser. Diese Aussage ist zwar grundsätzlich richtig, doch in der heutigen Technologie führt eine höhere Kapazität auch zu einem größeren Volumen und damit zu einem höheren Platzbedarf. Gerade in manchen Elektronikprodukten wie Mobiltelefonen ist Platz entscheidend. Die Wahl eines Kondensators mit zu hoher Kapazität ist daher eine unnötige Platzverschwendung.
Eine hohe Kapazität wirkt sich gleichzeitig auf die Wärmeableitung aus, was sowohl für den Folienkondensator als auch für das angeschlossene Gerät schädlich ist. Generell gilt: Je höher die Kapazität eines Kondensators bei gleicher Spannungsfestigkeit, desto teurer ist er. Daher sollte man den passenden, nicht den teuersten, auswählen. Der Folienkondensator sollte den Anforderungen der gesamten Schaltung gerecht werden. Es ist nicht sinnvoll, blindlings auf die höchste Kapazität zu setzen. Die richtige Kapazität ist entscheidend.
Veröffentlichungsdatum: 17. November 2021
