• bbb

RMJ-PS Kondensator

Ein Resonanzkondensator ist ein Schaltungselement, das üblicherweise aus einem Kondensator und einer Spule parallel geschaltet ist. Beim Entladen des Kondensators fließt in der Spule ein Rückstrom, wodurch sie sich auflädt. Erreicht die Spannung in der Spule ihr Maximum, entlädt sich der Kondensator, woraufhin sich die Spule entlädt und der Kondensator sich wieder auflädt. Dieser oszillierende Vorgang wird als Resonanz bezeichnet. Dabei wird die Spule kontinuierlich geladen und entladen, wodurch elektromagnetische Wellen erzeugt werden.

 

Physikalisches Prinzip

In einem Stromkreis mit Kondensatoren und Spulen, die parallel geschaltet sind, kann es kurzzeitig zu folgenden Phänomenen kommen: Die Spannung des Kondensators steigt allmählich an, während der Strom allmählich abnimmt; gleichzeitig steigt der Strom in der Spule und ihre Spannung sinkt. In einem weiteren kurzen Zeitraum sinkt die Spannung des Kondensators allmählich, während der Strom allmählich ansteigt; gleichzeitig sinkt der Strom in der Spule und ihre Spannung steigt allmählich an. Der Spannungsanstieg kann einen positiven Maximalwert erreichen, der Spannungsabfall einen negativen Maximalwert. Die Stromrichtung ändert sich dabei ebenfalls. Dieses Phänomen wird als elektrische Schwingung bezeichnet.

Das Schwingungsphänomen im Stromkreis kann allmählich verschwinden oder unverändert fortbestehen. Hält die Schwingung an, spricht man von einer Schwingung mit konstanter Amplitude, auch Resonanz genannt.

Die Zeit, in der sich die Spannung an zwei Polen des Kondensators oder der Spule für eine Periode ändert, wird als Resonanzperiode bezeichnet, und der Kehrwert der Resonanzperiode heißt Resonanzfrequenz. Die sogenannte Resonanzfrequenz ist folgendermaßen definiert. Sie hängt mit den Parametern des Kondensators C und der Spule L zusammen, nämlich: f = 1/LC.

(L ist die Induktivität und C die Kapazität.)


Veröffentlichungsdatum: 07.09.2023

Senden Sie uns Ihre Nachricht: